PAUL SONDEREGGER

SCHAUSPIELER • SPRECHER • SPRECHTRAINER • REGISSEUR

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Inszenierung 
 SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Es waren einmal zwei Schwestern, genannt Schneeweißchen und Rosenrot, die in einer Hütte am Rand eines großen Waldes lebten. Eines Winters bekamen sie Abend für Abend Besuch von einem Bären, der bei ihnen Obdach suchte. Obwohl sie sich zuerst fürchteten, fassten sie Zutrauen zu dem Tier. Als das Frühjahr nahte, musste der Bär Abschied nehmen, denn im Wald hatte er seine Schätze vor den Zwergen zu schützen. Ob sie sich jemals wieder sehen? Der Märchenklassiker der Brüder Grimm mit Poesie und Witz neu erzählt. Mit Mut, Verstand und Herz, lassen sich die Abenteuer des Heranwachsens bestehen.

Märchen nach den Brüdern Grimm von Manuel Schöbel

Regie
Paul Sonderegger
Ausstattung
Stefan A. Schulz
Regieassistenz
Dietmar Wurzel
Schneeweißchen
Severine Schabon
Rosenrot
Hannah Ostermeier
Mutter
Paola Brandenburg
Bär/Prinz
Steven Nowacki/Fiete Drahs
Jäger/Prinz
Paul Gräntzel
Grobwurz
Philipp Haase
Feinwurz
Tom Büning
Produktion
Vorpommersche Landesbühne Anklam

 

Premiere am 2. Dezember 2018
BartherBoddenBühne Barth
www.vorpommersche-landesbuehne.de

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Ostsee-Zeitung, 3. Dezember 2018
aus dem Premierenbericht von Robert Niemeyer

Zickige Zwerge und ein steppender Bär

Die Premiere des diesjährigen Weihnachtsmärchens der Vorpommerschen Landesbühne begeisterte am Sonntag das Barther Publikum. Noch bis Donnerstag ist „Schneeweißchen und Rosenrot“ in der Boddenbühne zu sehen.

Barth. Ein steppender Bär, ein stotternder Jäger, zickige Zwerge und mitten drin ein unzertrennliches Geschwisterpaar: Das diesjährige Weihnachtsmärchen der Vorpommerschen Landesbühne, „Schneeweißchen und Rosenrot“ hat am Sonntag in der Barther Boddenbühne eine gelungene Premiere gefeiert. Fast 200 Besucher spendeten minutenlangen Applaus. Vor allem die Kinder waren begeistert, da sie (…) an der Aufführung sichtlichen Spaß hatten.

Das Märchen der Gebrüder Grimm in der Fassung von Manuel Schöbel (…) bereitete den Besuchern von Beginn an Freude, vor allem durch witzige Wortspiele oder kuriose Begebenheiten. Mal verfängt sich Zwerg Grobwurz (Philipp Haase) an irgendeiner Stelle mit seinem Bart, mal stolpert Jäger Jörg (Paul Gräntzel) mit seinem überdimensionierten Speer durch den geheimnisvollen Wald. Im Mittelpunkt stehen die toughen Schwestern Schneeweißchen (Severine Schabon) und Rosenrot (Hannah Ostermeier), die, wie Regisseur Paul Sonderegger sagte, „die Probleme des Erwachsenwerdens auf positive und produktive Weise meistern“. Ein Mutmacher für all die künftigen Erwachsenen im Publikum.

Das Stück ab vier Jahre begeisterte jedoch nicht nur die kleinen, sondern auch die größeren Kinder und die großen Kindgebliebenen. „Tolle Kostüme, eine tolle Ausstrahlung der Darsteller, sehr schöne Musik. Eine wirklich gelungene Premiere. Ein tolles Stück.“ (…)

Ähnlich begeistert äußerte sich Paul Sonderegger. „Eine Premiere ist immer aufregend. Aber es hat alles gut geklappt, die Schauspieler haben das wunderbar gemacht“, sagte der gebürtige Österreicher. Vier Wochen reine Probenzeit hätten sich ausgezahlt. „Es ist sehr schön, zu sehen, wie und wann die Kinder reagieren.“

Sonderegger arbeitet das erste Mal für die Vorpommersche Landesbühne. „Eine unglaublich angenehme Atmosphäre, ein sehr motiviertes Team, alle haben Lust, gutes Theater zu machen“, so Sonderegger, der gleichzeitig die sehr guten Bedingungen lobte, „trotz vergleichsweise bescheidener Mittel.“

Und wer nun wissen möchte, welches Geheimnis der krähende Bär in sich trägt, warum Rosenrot stets eine Schere am Schuh trägt und warum ein gutes Herz hat, wer viel träumt, hat noch bis Donnerstag im Barther die Gelegenheit, das herauszufinden. (…)

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